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Gebete |
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Die wichtigsten Grundgebete (Vaterunser, Glaubensbekenntnis, Ave Maria) Segenswünsche Der Rosenkranz (Erklärung)
Gebete aus dem Alltag Gebet vor einem Geldschein / das Prono-Heft
mit Holzschnitten, Musik und Bibeltexten |
Wie beten?
ie Jünger fragten Jesus wie sie beten sollten und er gab ihnen das Vaterunser. Er fügte noch etwas über die innere Haltung beim Beten hinzu: "Kehr in deine Kammer ein! Bete dort in der Stille deines Herzens!" In der Stille, in der Abgeschiedenheit, wo auch unser Inneres sich langsam beruhigt, dort kommen wir mit Gott ins Gespräch. Das schwierigste beim Beten ist nicht das Gebet selber, sondern: "Wie kehrt Stille in mir ein?" Der Weg dorthin ist mit Mühe verbunden: Nur noch Gott wahrnehmen wollen. Sich nicht mehr ablenken lassen von jener Sorge, sondern sie Gott anvertrauen. Sich nicht mehr betören lassen von Glücksgefühlen oder niederdrücken lassen von Traurigkeit, sondern sich Gott anvertrauen - |
das ist das Geheimnis. Oft drängt sich etwas uns auf und dann fällt es uns schwer zu beten. Lassen wir los und tragen unsere Anliegen vor Gott, kehrt langsam mehr Ruhe ins Innere. Durch diese innere Ruhe gestärkt können wir unsere Probleme nachher auch gelassener angehen. Uns wird nichts genommen, wenn wir etwas, was sich uns aufdrängt, erst einmal Gott übergeben. Später wird die Zeit kommen, da wir darauf eingehen werden. Jetzt sammeln wir unsere Aufmerksamkeit, um sie ganz dem Herrn zu schenken. So gesammelt und in uns eingekehrt, erkennen wir mit unserem Herzen immer mehr: Wir stehen vor dem liebenden Gott unendlich groß und doch unendlich nahe. => |
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In unserem Herzen hören wir dann schon eine Antwort ohne Worte. Sie fließt wie von selbst aus unserem Herzen. Dort aus der tiefsten Tiefe unseres Inneren, wo Gott wohnt, hören wir eine lautlose Stimme. Wir spüren: "Da ist jemand", und beginnen mit ihm zu sprechen. Unhörbar bleibt dieses Gespräch zwischen Geschöpf und Schöpfer, man kann es nicht in Worte fassen. Es bleibt ein Geheimnis zwischen zwei Liebenden. Jeder muss selbst einfach damit beginnen. Beten lernt man, indem man betet. Gott versteht schon, was ich denke: |
"Noch liegt ein Wort mir nicht auf der Zunge, da kennst du es bereits, Herr." (Ps 138, 24). Ein Kind weiß früh wie es mit der Mutter sprechen kann. Es beherrscht die Sprache der Liebe, weil Gott sie ihm ins Herz gelegt hat. So können auch wir in der Sprache der Liebe zu Gott reden, da er sie uns ins Herz gelegt hat. Je ursprünglicher und schlichter es aus der Seele kommt, um so echter ist das Gebet. Nicht auf Wahl und Zahl der Worte achtet Gott, sondern auf den glühenden Atem des Herzens. (P. Oliver Heck) |
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Bruder Konrad von Parzham schreibt über das Gebet"Meine Lebensweise besteht nun meistens darin: lieben und leiden, im Staunen und Anbeten und Bewundern der namenlosen Liebe zu uns armen Geschöpfen. In dieser Liebe meines Gottes komme ich an kein Ende. Da hindert nichts, da bin ich immer mit meinem lieben Gott auf das innigste vereinigt. Auch bei meinen vielen Geschäften bin ich oft um so inniger mit ihm vereinigt. Ich rede da ganz vertraulich wie ein Kind mit seinem Vater. Ich klage ihm da meine Anliegen, meine Bitten, was mich am meisten drückt. |
Dann bitte ich ihn, er möge mir diese oder jene Gnade verleihen, aber mit recht kindlichem Vertrauen, ja mit recht großem Vertrauen.
Habe ich gefehlt, dann bitte ich recht demütig, er möchte mir wieder verzeihen, ich will ja ein recht gutes Kind werden. Ich will ihn dann um so inniger lieben. Und das Mittel, das ich gebrauche, mich in der Demut und Sanftmut zu üben, ist kein anderes als das Kreuz. Dies ist
mein Buch. Nur ein Blick auf das Kreuz lehrt mich in jeder Gelegenheit, wie ich mich zu verhalten habe. Da lerne ich Geduld, Sanftmut und jedes Kreuz mit Geduld ertragen. ja es ist mir süß und leicht. Ich kann (Ihnen) nicht mehr schreiben. Da komme ich an kein Ende." |
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