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Menschen mittleren Alters gehen eher davon aus, dass einfach alles so weiter läuft und hoffen auf leichte Verbesserungen. Junge Menschen erhoffen sich neue Aussichten und vielleicht etwas Aufregendes für das neue Jahr. Ältere wiederum hoffen darauf, dass ihre Gesundheit erhalten bleibt.
Doch keiner hat seine Zukunft in der Hand. Wir tappen im Dunkeln, was unsere Zukunft betrifft.
Deshalb beginnen wir das neue Jahr mit einem großen Fest. Wir feiern Maria und denken daran, dass sie Gottes Mutter wurde.
Das ist etwas ungeheuerliches. Gott wollte Mensch werden und von einer Frau geboren, gepflegt und betreut werden. Mit Jesus hat unsere Geschichte sich gewendet und es begann unser Heil mit ihm. Deshalb verehren wir Maria als die Frau, mit der alles begann. Sie wird auch die neue Eva genannt, weil durch sie das Heil wieder zu uns kam.
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Deshalb ist es angebracht in den ersten Stunden des neuen Jahres unsere Gedanken und Gebete zum Himmel zu erheben und an die Frau zu denken, die Gott sich erwählt hat.
Ihr können wir unsere Sorgen und Nöte anvertrauen und wissen, dass sie bei ihr gut aufgehoben sind. Wenn keiner mehr für uns Verständnis hat, wenn unser Leid so groß ist, dass wir glauben, es nicht mehr aushalten zu können, dann ist sie die Frau, die uns nahe steht.
Maria thront nicht irgendwo in himmlischen Sphären. Sie ist die Frau, die sich fürsorglich um uns und unsere Zukunft kümmert. Sie wird uns nicht alle Steine aus dem Weg räumen, sie verheißt uns keinen Spaziergang. Aber sie hat immer ein offenes Ohr und begleitet uns auf unserem Lebensweg. Wohin er auch führen mag.
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