Das Großartigste unsers Lebens
Das Großartigste, das uns im Leben erwartet, ist unsere Auferstehung. Seit unserer Geburt gab und wird es kein größeres Ereignis in unserem Leben geben als die Überwindung der letzten Grenze. Der Tod wird nicht über uns siegen, wir werden auferstehen. Es erwartet uns ein Leben, das alles, was wir kennen in den Schatten stellt. Wenn ein Auferstandener zurück käme und davon erzählen könnte, würden wir nichts verstehen, denn dieses Leben ist so völlig anders, dass niemand es in Worte fassen kann, nicht einmal Gott selbst könnte es uns erklären.
Grund zur Hoffnung
Unser Hoffen auf die Auferstehung stützt sich auf die Verheißung der Worte Jesu. Er sprach häufig von unserem zukünftigen Leben in der Herrlichkeit. Aber nicht nur seine Worte schenken uns Hoffnung, sondern auch seine eigene Auferstehung. Wir sind davon überzeugt, dass Jesus selbst von den Toten auferstanden ist. In der Kirche singen wir: „Das Grab ist leer“ und „auferstanden ist der Herr“. Das war die Hoffnung aller Christen von den ersten Zeugen durch die Jahrhunderte hindurch bis zu uns. Die Erzählungen von der Auferstehung klingen nicht wie Legenden mit fantastischen Ausschmückungen und Übertreibungen.
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Die Evangelisten schildern uns subjektiv gefärbte Berichte vom leeren Grab und von Begegnungen mit dem Auferstandenen.
Dabei werden in nüchterner Weise auch viele Zeugen angeführt. Der eigentliche Vorgang der Auferstehung Jesu wird nicht geschildert. Für mich ist das ein Zeichen der Echtheit. Die Jünger werden mit ihren Zweifeln und ihrem verzagten und ängstlichen Glauben dargestellt. Keiner der Jünger glaubte so richtig an die Auferstehung. Selbst als der Auferstandene ihnen begegnete, waren sie noch zögerlich. Frauen waren die ersten, die glaubten. Dass Frauen die ersten waren, war für die damaligen Männer und Schreiber der Evangelien demütigend. All das weist darauf hin, dass es sich um aufrichtige und ehrliche Berichte handelt.
Glaube bleibt Gabe
Ob jemand daran glaubt oder nicht bleibt immer eine persönliche Sache. Niemand wird auch je beweisen können, dass es eine Auferstehung gibt, weil die Gesetze unserer Welt ganz andere sind. Mit unseren Messgeräten können wir nur einen kleinen Ausschnitt unserer eigenen, kleinen Welt erschöpfend erfassen. Wie wollen wir dann damit das Jenseits „dingfest“ machen? Alles, was geistig ist, lässt sich nicht messen oder fotografieren.
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