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Erinnern Sie sich an den Schwank aus den Märchen der Gebrüder Grimm "Hans im Glück".
Hans erhält für sieben Jahre harte Arbeit als großzügigen Lohn einen Klumpen Gold, der so groß ist wie sein Kopf. Damit will er nach Hause zu seiner Mutter gehen. Unterwegs wird ihm der Klumpen Gold schwer und er beklagt sich. Da trifft er einen Reiter und lässt sich von ihm überreden, das wertvolle Gold gegen sein Pferd einzutauschen. Nun ist die Last weg und reitend kommt er schneller und bequemer voran. Da er aber das Reiten nicht gelernt hat, wird er bald danach vom Pferd abgeworfen. Ab jetzt erscheint ihm das Pferd wertlos. Da trifft er einen Bauer mit einer Kuh und beneidet den Bauern mit seiner gemächlichen Kuh, die auch noch Milch geben kann. Schließlich lässt er sich dazu überreden das Pferd gegen die Kuh zu tauschen und ist wieder glücklich. Nach einiger Zeit versucht er die Kuh zu melken. Da er es offensichtlich falsch macht, tritt ihn die Kuh. Das tut ihm sehr weh und er betrachtet die Kuh als nutzlos. Ein Metzger kommt des Weges und überredet ihn die Kuh gegen ein Schwein einzutauschen und Hans ist wieder froh. Aber auch mit dem Schwein ergeben sich Schwierigkeiten. Schließlich tauscht er das Schwein gegen eine Ganz, die Ganz gegen einen Schleifstein, den Schleifstein gegen zwei normale Steine, die ihm am Schluss aus Versehen in den Brunnen fallen. Weil sie ihm aus Versehen hinein fallen macht er sich keine Vorwürfe und da er nun keine Last mehr zu tragen hat, ist er glücklich und unbeschwert. So kehrt er nach Hause zu seiner Mutter zurück - mit leeren Händen. Wie wird seine Mutter reagieren, wenn sie seine ganze Geschichte hört. Wie der sehr gute Lohn sich Schritt für Schritt durch die Naivität des Hans in nichts auflöst?
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Kurzfristiges Glück
Auffällig bei dieser Geschichte vom Hans im Glück ist, dass er immer wieder glücklich ist, allerdings nur immer einen Moment lang. Er denkt nicht an sein langfristiges Glück und nicht an seine Mutter, die zur Unterstützung sicherlich Geld gebrauchen könnte. Er denkt nur immer an sich und an das hier und jetzt. Er möchte keine Lasten tragen, keine Opfer bringen, frei von Schwierigkeiten leben, den Problemen aus dem Weg gehen und verliert durch diese Haltung in seiner Naivität seinen wertvollen Lohn. All das, was er während der sieben Jahre geleistet hatte, war umsonst, weil er nur immer an das momentane Glück, an das hier und jetzt, dachte.
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